Studenten mit erweitertem Weltbild im Gepäck
Die Studenten des berufsbegleitenden MBA-Programms der KU Eichstätt-Ingolstadt besuchen im Rahmen ihrer Studienreise die chinesischen Boomstädte Shanghai und Peking.
Fahrt mit dem Transrapid
China gilt als eine der am schnellst wachsenden Wirtschaftsnationen der Welt. Laut eines Berichts von SPIEGEL ONLINE plant die chinesische Regierung derzeit sogar einen Multi-Milliarden-Dollar-Deal für den Kauf großer Anteile an den nigerianischen Ölfeldern und verschärft damit den globalen Wettkampf um die wichtigsten Ressourcen. Kenntnisse über den chinesischen Markt erhalten dadurch unverzichtbare strategische Relevanz, nicht zuletzt auch für deutsche Unternehmen.
Im Rahmen der Studienreise konnten sich die Teilnehmer einen hautnahen Eindruck des chinesischen Wachstums machen. Die Studienreise bot den Studierenden ein umfangreiches Programm aus Wirtschaftsvorträgen, Betriebsbesichtigungen, Vorlesungen an der renommierten Partneruniversität Tongji und das Eintauchen in die chinesische Geschichte und Kultur.
Welche Chancen und Risiken der Markteintritt in China für ausländische Unternehmen im Allgemeinen bietet, wurde im Rahmen von Präsentationen und Gesprächen deutlich. Hier wurde Hintergrundwissen erworben, das den Studenten eine neue Sichtweise eröffnete und eine fundierte Diskussion und Reflexion der Marktbedingungen in China ermöglicht. Dabei konnten die Studierenden sowohl neues Wissen über den Markt und das wirtschaftliche Agieren in China erwerben als auch durch die persönlichen Gespräche mit den Gastgebern Einblicke in das tägliche Leben in den Boomstädten gewinnen.
Katharina Hildisch, Programmanagerin des MBA-Programms, war mit der Studienfahrt in diesem Jahr besonders zufrieden: „Man wird in 10 Tagen nicht zum China-Experten, aber man bekommt einen fundierten Eindruck davon, was in der chinesischen Wirtschaft passiert und knüpft neue Kontakte, die einem wichtige Hinweise für den Markteintritt geben können. Das bietet wertvolles Erfahrungswissen, das weit über die üblichen Vorlesungen hinaus geht.“

